1789 konnte der deutsch-schwedische Chemiker Karl Wilhelm Scheele nachweisen, daß das neue Schreibmedium nichts mit Blei zu tun hatte, sondern kristallisierter Kohlenstoff war.
10 Jahre nach Scheeles Entdeckung erhielt die Kohlenstoffmodifikation vom Mineralogen Abraham Gottlob Werner den Namen Graphit. (Vom Griechischen "Graphos" = Schrift)
Nach dieser Entdeckung versuchte man, die "Bleistifte" in "Graphitstifte" umzutaufen, aber die Bezeichnung "Bleistifte" hatte sich bereits so fest eingebürgert, daß es bis heute bei dieser ursprünglichen Namensgebung geblieben ist.